Leben leben?

Was sind Dinge, die man im Leben tun sollte? Oder sind es vielmehr Dinge, die man tun WILL?

 

  • Baum umarmen
  • unter freiem Himmel schlafen
  • die Wolken von oben sehen
  • bei Kerzenlicht mit jemandem baden
  • jemandem etwas gutes tun, den man nicht besonders mag
  • philosophische Unterhaltungen mit einem Bettler führen
  • einerm Fremden einen Blumenstrauß schenken
  • nachts nackt in einem See baden
  • Sushi essen
  • eine Woche lang erfolgreich unter fremdem Namen leben
  • heiraten
  • im Regen tanzen
  • jemandem Ratschläge zu einem Thema geben, von dem man noch nie was gehört hat

30.12.08 23:34, kommentieren

Frei sein

Sind die Menschen freier, wenn sie das Gefühl haben nicht beobachtet zu werden? Geben wir uns anders, aufrichtiger, wenn wir meinen nicht gesehen zu werden?

Das hieße dann, dass wir nur in Gesellschaft von Blinden, oder ganz allein wirklich frei sein können. Wie wäre es, wenn man sich blind stellt? Wenn alle um dich herrum glauben, dass du sie nicht siehst. Verhalten sie sich dann anders? Kann man dann glücklicher miteinander leben? Ungezwungener?

1 Kommentar 29.12.08 13:55, kommentieren

Kurz vorm Ende

Tja, kurz vorm Jahresende noch mal dringend das Bedürfnis nach Mitteilung verspürt

2008... Ich hasse Jahresrückblicke, die versprühen so eine negative Melancholie. Trotzdem, ich vermute jeder überlegt in einer ruhigen Minute, kurz vorm " Ende" noch einmal kurz, wie das denn eigentlich alles so war. Wahrscheinlich bringt diese Grübelei dann doch nicht den gewünschten Effekt und gezeichnet von einer Millionen guter Vorsätze, wird dann einfach so ins neue Jahr gestartet. Wen interessieren schon gute Vorsätze? Spätestens in der 2. Kalenderwoche sind diese dann wieder vergessen und der Mist geht von vorne los.

Als ob man zum Jahreswechsel Zeit hätte für Gedanken, Verbesserungsvorschläge und ähnliches. Mein Jahreswechsel wird dieses Mal eher von Stress und Hektik gekennzeichnet sein. Überhaupt, wer will nach dem 20. mal noch ein "frohes neues Jahr" gewünscht bekommen und wer will dem 30. noch erzählen, was er sich "so fürs neue Jahr vorgenommen" hat?

Jetzt denkt ihr vermutlich ich sei ein verbittertes, mieslauniges, ständig meckerndes Etwas und vielleicht habt ihr damit auch Recht. Aber mich nervt diese Heuchelei und scheinbar plötzliche Einsicht. Wenn ich etwas verändern will, kann ich das doch ganz frei von Zeit und Ort tun und muss nicht bis nächstes Jahr damit warten. Dies wäre dann das Prinzip von "morgen hör ich auf zu rauchen" und damit komplett hinfällig.

Wenn ich an 2008 denke, will ich mir also nicht ins Gedächtnis rufen, was ich alles falsch gemacht habe, sondern ich denke daran, was alles gut gelaufen ist und glaubt mir: mit diesem kleinen Lächeln, das euch damit ins Gesicht gezaubert wird, startet sichs gleich viel entspannter ins neue Jahr!

1 Kommentar 29.12.08 00:08, kommentieren